Orchesterkonzert

Datum Uhrzeit

04/06/2023
19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Kartenreservierung

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Kartenverkauf

Kartenvorverkauf
Oberbank Attnang-Puchheim
Telefon 07674 63961

Oder über Musiker des Orchesters

Für Karten im Vorverkauf
freie Platzwahl in den Sitzreihen 1-17

Eintrittspreis € 20.-

 

Abendkasse

Für Karten an der Abendkasse
freie Platzwahl ab der Reihe 17

Eintrittspreis € 23.-

 

Jugendliche erhalten 50% Ermäßigung

Abendkasse ist eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet

Ausführende

Kammerorchester Attnang-Puchheim

Seit der Gründung des Orchesters im Jahr 1924 hat sich die Struktur und die Aufgabenstellung durch das Wirken der Verantwortlichen verändert. Das anfangs kleine Salonorchester hat sich zum heutigen „Kammerorchester“ entwickelt.
Um unseren Zielsetzungen gerecht zu werden, können wir auf Musiker in der näheren Umgebung zurückgreifen, die uns seit Jahren immer wieder mit Begeisterung unterstützen. Ohne deren Hilfe könnten wir unsere Konzerte in dieser Form nicht veranstalten.
Unsere wesentlichen Zielsetzungen:
Besinnlich in den Advent als Alternative zur weit verbreiteten „volkstümlichen“ Adventliteratur.
Pflege der Barockmusik und der klassischen Musik.
Solisten mit professionellem Hintergrund präsentieren.
Jungen Künstlern aus der näheren Umgebung Gelegenheit für Auftritte mit Orchesterbegleitung zu bieten.
Pflege der sakralen Musik, gemeinsam mit dem Kirchenchor der Basilika Maria Puchheim.

Solistinnen und Solisten

Anna Kögler –  Kontrabass

Martin Wagner – Kontrabass

Dirigent

Oskar Aichinger

Komponist, Musiker, Autor

Geboren 1956, aufgewachsen in Attnang-Puchheim/OÖ. Montanistikstudium in Leoben, Musikstudium in Salzburg. 1984-86 Ballettkorrepetitor an der Wiener Staatsoper.

Unterrichtstätigkeit an einem Wiener Gymnasium und an der Universität für Angewandte Kunst.

Seit 1990 vorwiegend als Pianist/Improvisator an der Schnittstelle Jazz/Neue Musik tätig. Versteht sich selbst als „performing composer“. Als Komponist Auftragsarbeiten für das Klangforum Wien, Ensemble XX. Jahrhundert, Koehne-Quartett, sirene Operntheater, den Carinthischen Sommer u.v.a., als Pianist und Bandleader Konzerte in ganz Europa, USA und Israel.

Zahlreiche CD-Veröffentlichungen, zuletzt „Cosmos Lutoslawski“ (2008), die mit dem Pasticciopreis ausgezeichnet wird, „Wean Jazz“ (ORF 2009) und „a word to the sufficient“ (2011, mit dem Ensemble „ekg“). 2008 Komponistenporträt von Ö1 und Jeunesse im Radiokulturhaus, 2009 Uraufführung der Kammeroper „Der entwendete Taler“. Einige Arbeiten für das Wienerlied-Festival „Wean hean“. Kompositionen für Tanztheater (Maja Slattery und Compagnie Smafu). 2011 „Fledermaus returns“, Operette für vier Schauspieler und vier Musiker im Schloss Damtschach/Kärnten und im TAG Wien. Seit 2012 Zusammenarbeit mit dem Kabinetttheater in Wien, ebenso mit dem „Kollegium Kalksburg“. 2017 erstes Buch „Ich bleib in der Stadt und verreise“. 2018 Uraufführung der Oper „Das Totenschiff“ beim Festival „Wien Modern“. 2019 Liederzyklus „I hide myself within my flower“ nach Gedichten von Emily Dickinson beim Festival „4020“ im Brucknerhaus Linz. 2020 zweites Buch „Fast hätt ich die Stadt verlassen“. 2022 drittes Buch „Ich steig in den Zug und setz mich ans Fenster“. Ein Kapitel ist der Heimatstadt Attnang-Puchheim gewidmet.

Klavierpartner von Franz Koglmann. Zusammenarbeit mit Paul Skrepek, Achim Tang, Walter Malli, Hans Steiner, Max Nagl, Lorenz Raab, Martin Siewert, Burkhard Stangl, Katharina Klement, Anna Hauf, Thomas Berghammer, Wolfram Berger, Stefan Németh, Christof Dienz, Wolfgang Reisinger, Beate Wiesinger, Leonhard Skorupa, Sivan Arbel, Michael Moore, John Edwards, Derek Bailey u.v.m.

www.oskaraichinger.at

Programm

Benjamin Britten     Simple Symphony

Benjamin Britten (1913-1976)
Der vehemente Kriegsgegner gilt als wohl der bedeutendste englische Komponist seit Henry Purcell. Seine „Simple Symphonie“ entstand 1934 und zeichnet sich durch die Charakterunterschiede der vier Sätze aus.

 

Giovanni Bottesini  Passione Amorosa     Doppelkonzert für Kontrabass und Streicher

Giovanni Bottesini (1831-1889)
Der berühmte Kontrabassist seiner Zeit war auch wichtiger Komponist von Werken für sein Soloinstrument. Als Dirigent leitete er die Uraufführung der Oper „Aida“ in Kairo. Das heute zur Aufführung gelangende Werk ist eine Bearbeitung für zwei Kontrabässe und Streicher.

 

Nino Rota  Konzert für  Streicher   Prelude, Scherzo

Giovanni „Nino“ Rota (1911-1979)
Das Wunderkind wurde bereits mit zwölf Jahren am Mailänder Konservatorium aufgenommen. Seine weiteren Studien für Komposition und Dirigieren führten ihn nach Rom und Philadelphia. Ab 1950 war er Direktor des Konservatoriums in Bari. Das Konzert für Streicher, aus dem Sie Ausschnitte hören, ist seinen klassischen Werken zuzurechnen – berühmt wurde Rota aber vor allem durch seine vielen bekannten Filmmusiken („Krieg und Frieden“, Romeo und Julia“, „Der Pate“….)

 

Wolfgang Amadeus Mozart   Sinfonie in A-Dur  KV 201

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Die 1774 entstandene A-Dur Sinfonie ist im KV die Nummer 201. Die Komposition voll Schwung und Heiterkeit lässt italienische Vorbilder und auch Einflüsse von Michael Haydn erkennen, geht aber weit über ihre Vorbilder hinaus.

 

 

Die Solisten und Solistinnen stellen sich vor

petra.servus.at

Anna Kögler bekam mit 6 Jahren ihren ersten Kontrabassunterricht. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums in Linz absolvierte sie ihr Bachelorstudium Konzertfach Kontrabass bei Ernst Weissensteiner an der Kunstuniversität Graz.
Von 2019-2022 war sie Akademistin im Brucknerorchester Linz, zugleich begann sie auch ein Masterstudium bei Anton Schachenhofer an der Bruckneruniversität. Außerdem studiert sie IGP an der MDW in Wien.
Mehrere Tourneen mit dem Gustav Mahler Jugendorchester führten sie unter anderem nach Italien, Spanien, Portugal und Deutschland, sie ist Mitglied in diversen österreichischen Ensembles und Orchestern. Sie nahm zweimal an der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Salzburg teil, mit Masterclasses u.a. mit Christoph Wimmer und Herbert Mayer. Anna ist mehrfache Preisträgerin von Prima la Musica und Trägerin des Dr. Ratzenböck Stipendiums des Landes OÖ.

 

Martin Wagner wurde 1999 in Wels geboren. Mit 8 Jahren begann er bei Martin Hofinger Kontrabass zu spielen und wurde ab 2011 von Dietmar Hollinetz unterrichtet. 2013 erfolgte die Aufnahme in die Akademie für Begabtenförderung, um ab Herbst das Musikgymnasium Linz zu besuchen, wo er 2018 die Matura bestand. 2016 schaffte es Martin in den Vorbereitungslehrgang bei Univ.Prof. Ernst Weissensteiner an der Kunstuniversität Graz, wo er seit 2018 Konzertfach Kontrabass studiert. Martin ist mehrfacher Preisträger bei Landes- und Bundeswettbewerben von Prima la Musica, sowie Träger des „Prix Talentis Award 2021“ des Kiwanis Clubs Wels. Meisterkurse absolvierte er bei Bernhard Ziegler, Stefan Gelev, Josef Gilgenreiner und Dorin Marc. Konzertreisen führten ihn nach China, Spanien, Israel und Tschechien. Er musizierte in verschiedenen Jugendorchestern wie JSO OÖ, Wiener Jeunesse Orchester, IOIA (2016, 2017) und JONDE (2021). Als Substitut sammelte er beim Orchester recreation Graz sowie beim Vorarlberger Symphonieorchester professionelle Orchestererfahrung.