Besinnlich in den Advent

Datum Uhrzeit

25/11/2016
19:30 Uhr

Veranstaltungsort

Georgskirche
Gmundner Straße 1b, Attnang-Puchheim


Orchester

Kammerorchester Attnang – Puchheim

SolistInnen

Karl Pumberger                  Sprecher

Stefan Zeininger                Oboe

Natalie Gal                            Viola da Gamba

Kim Klausberger                Flauto dolce

Saskia Roczek                      Violine

David Pennetzdorfer   – Violoncelleo

Bernd Geißelbrecht     – Cembalo

Dirigent

Konsulent Johann Schifflhuber

Programm

W.A.Mozart Divertimento KV 138 1. Satz

Allegro

Lesung

G.Ph.Telemann Concerto für Viola da Gamba, Flauto dolce und Orchester

Grave, Allegro, Dolce, Allegro

Lesung

Vincenzo Bellini Concerto für Oboe und Orchester

Maestoso e deciso, Larghetto cantabile, Allegro

Lesung

W.A.Mozart Divertimento KV 137 2.. Satz

Allegro

W.A.Mozart Divertimento KV 136 2. Satz

Andante

Lesung

Antonio Vivaldi Konzert für Violine, Cello und Orchester

Allegro, Andante, Allegro

Lesung

Antonio Vivaldi Weihnachtspastorale für Solo-Violine und Streicher

Largo

Die SolistInnen stellen sich vor

Karl Pumberger -Kasper, 1957 in Gurten geboren und dort seit 14 Jahren Bürgermeister, schreibt in Mundart und Hochsprache. Waren es in seinen literarischen Anfängen vorwiegend lyrische Texte, so ist er inzwischen durch seine heiteren Kurzgeschichten weitum bekannt. Alltagssituationen treffsicher skizziert und im Wohlklang der Innviertler Mundart vorgetragen, begeistern bei seinen zahlreichen Lesungen. Sieben Mundartbücher hat der gelernte Tischlermeister seiner stets wachsenden Fangemeinde inzwischen serviert. Mit dem Roman „Bürgermeister im Dorf“ erschien 2013 sein erstes Buch in Hochsprache. Doch auch darin verzichtet er nicht zur Gänze auf die Mundart. Die Personen, welche das fiktive Dorf „Krasting“ beleben, lässt der Autor wiederum im Dialekt sprechen.Pumberger ist seit 10 Jahren Vizepräsident des Stelzhamerbundes, sowie Leopold Wandl und Franz Hönig Preisträger.

 

Natalie Gal, wurde in Salzburg geboren. Sie studierte Instrumentalpädagogik Viola da Gamba bei Ulrike Kinast und Violoncello bei Michael Dallinger und Andreas Pötzelberger am Brucknerkonservatorium Linz. 1996 schloss sie ihr Studium mit „ausgezeichnetem Erfolg“ ab. Anschließend setzte sie ihr Viola da Gamba-Studium an der Abteilung für Alte Musik am Konservatorium der Stadt Wien bei Pierre Pitzl fort. Abschluss mit Konzertdiplom im Sommer 2000.

Natalie Gal ist Mitglied des „Paul Hofhaimer Consorts“, einem international konzertierenden Ensemble für Musik des Mittelalters und der Renaissance. Seit 1991 beschäftigt sie sich intensiv mit historischem Tanz und übernahm 2000 die Leitung des Ensembles „Musica et Saltatoria“, das auf eine Vielzahl an Auftritten im In- und Ausland zurückblicken kann und bei Theater-, Opern- und Filmproduktionen mitwirkte.

Sie unterrichtet Gambe und Historischen Tanz am Musikum Salzburg und ist Geschäftsführerin des Landes-Jugendmusikwettbewerbs prima la musica Salzburg.

Kim Klausberger stammt ursprünglich aus Vöcklabruck. Studium der Blockflöte unter anderem bei Carin van Heerden, Han Tol und Dorothee Oberlinger in Bremen, Salzburg, Linz und Wien.

Seit dem Frühjahr 2004 Lehrtätigkeit am Landesmusikschulwerk Oö., daneben auch Dozentin für Blockflöten(ensemble)kurse und Jurorin bei Wettbewerben, sowie Gründungsmitglied im Blockflötenensemble „Senza Barriera“ und dem Barockensemble „Klangfärberey“.

Stets auf der Suche nach den Grenzen ihres Instruments und der Musik, interessiert sie sich auch für periphere Bereiche wie die Musik des Mittelalters und die zeitgenössische Musik und ist bemüht, Altes mit Neuem zu verbinden. Außerdem begeistert sie sich für ungewöhnliche Kammermusik-Besetzungen.

Saskia Roczek wurde am 22.1.1986 als Tochter einer Salzburger Musikerfamilie geboren und erhielt ab dem achten Lebensjahr Violinunterricht. Bereits drei Jahre später nahm sie der berühmte Geigenvirtuose Ruggiero Ricci in seine Meisterklasse an der Universität Mozarteum auf. Als Vorbereitungsstudentin wurde sie in den folgenden Jahren von Martin Mumelter und Regina Brandstätter betreut. Ihr Studium, welches sie im Frühjahr 2012 mit einstimmiger Auszeichnung und dem Würdigungspreis abschloss, absolvierte die junge Musikerin an der Wiener Musikuniversität bei Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett) und Ernst Kovacic.

Meisterkurse und bedeutende musikalische Impulse erhielt sie von Rainer Kussmaul, Shmuel Ashkenasi, Liana Issakadze, Mark Lubotsky, Igor Ozim, Denes Szigmóndy und Benjamin Schmid.

Seit jüngsten Jahren konzertiert sie als passionierte Kammermusikerin, seit ihrem sechzehnten Lebensjahr auch als Solistin (u.a. mit dem Bruckner Orchester Linz und der Philharmonie Bad Reichenhall), in Deutschland, Frankreich, Finnland, Slowenien, Italien, Österreich und Japan. Sie gewann den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb „Giovani Talenti – Rovere d’Oro“, und auch bei Österreichs nationalem Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ hat sie erste Preise in Kammermusik- und Solistenwertung gewonnen und wurde überdies mit zahlreichen Sonderpreisen ausgezeichnet. Nach Einspielungen für Rundfunk und Fernsehen erschien im Frühling 2007 eine CD mit Werken von Sarasate und Paganini.

Saskia Roczek war Mitglied und Stipendiatin des Gustav Mahler Jugendorchesters, wo sie unter den Dirigenten Myung-Whun Chung und Philippe Jordan konzertierte. Weiters war sie Stimmführerin im Webern Symphonie Orchester und dem Orchester der Wiener Akademie.

Als Geigerin des Lichtental Trios, welches sie gemeinsam mit Dianne Baar und David Pennetzdorfer 2007 gründete, erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. 2009 einen Sonderpreis im Finale des internationalen Joseph-Haydn-Kammermusikwettbewerbs in Wien und 2011 einen 1. Preis sowie 4 Sonderpreise bei Österreichs Spitzen wettbewerb „Gradus ad Parnassum“. Konzerteinladungen brachten das junge Ensemble bereits in den Wiener Musikverein, den Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses sowie zu diversen Festivals in Österreich, Deutschland, Norwegen, Italien und den Niederlanden.

David Pennetzdorfer

Als einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation hat sich David Pennetzdorfer in den letzten Jahren weit über die Grenzen Österreichs hinaus einen hervorragenden Namen gemacht. Als Cello-Solist, Kammer- und Orchestermusiker und als Dirigent hat er die meisten Länder Europas bereist und darüber hinaus mehrfach in Nord- und Südamerika und im Nahen und Fernen Osten konzertiert.

Er erhielt seinen ersten Musikunterricht im Alter von 5 Jahren an der LMS Vöcklabruck bei Elisabeth Hirsch (Blockflöte), ab dem zehnten Lebensjahr lernte er zusätzlich Violoncello bei Norbert Prammer. Mit 14 Jahren wurde er als Vorbereitungsstudent in die Klasse von Heidi Litschauer am Mozarteum Salzburg aufgenommen, nach der Reifeprüfung absolvierte er sein ordentliches Studium an der Wiener Musikuniversität bei Reinhard Latzko.

David Pennetzdorfer errang als Cellist zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. den Solistenpreis bei „Gradus ad Parnassum“ und einen Sonderpreis beim renommierten Lutoslawski-Wettbewerb in Warschau (erster und einziger österreichischer Preisträger bei diesem Wettbewerb).

Als Cello-Solist ist David Pennetzdorfer mit dem Bruckner Orchester, mit dem Haydn Orchester Bozen, mit dem Leipziger Concert, mit der Wiener Konzertvereinigung, mit der Webern Sinfonietta, mit der Camerata UNAB in Santiago de Chile, mit dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall und nicht zuletzt auch mit dem Orchester der Stadt Vöcklabruck aufgetreten. Dabei arbeitete er mit bedeutenden Dirigenten wie Ernst Kovacic, Ingo Ingensand und Marcello Panni zusammen.

2007 gründete er mit der Geigerin Saskia Roczek und der Pianistin Dianne Baar das Lichtental Trio. Das Ensemble wurde bei nationalen und internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet und konzertierte bereits in weiten Teilen Österreichs (u.a. Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus), sowie in mehreren Ländern Europas. (www.lichtentaltrio.com) Zu seinen weiteren Kammermusikpartnern zählen Musiker wie Benjamin Schmid, Christian Altenburger, Johannes Dickbauer und Lily Francis.

David Pennetzdorfer ist derzeit im Orchester der Wiener Staatsoper unter Vertrag sowie als ständiger Gastmusiker bei den Wiener Philharmonikern und als Solo-Cellist des Orchesters Wiener Akademie tätig. Die regelmäßige Arbeit mit einigen der größten Dirigenten unserer Zeit (darunter Claudio Abbado, Pierre Boulez, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Christian Thielemann, Riccardo Muti,…) animierte ihn dazu selbst zum Taktstock zu greifen. Von 2009 bis 2012 erarbeitete er sich als Student in der Klasse von Prof. Georg Mark an der Konservatorium Wien Privatuniversität kontinuierlich ein breites Repertoire. Im Juni 2011 feierte er schließlich sein umjubeltes Debut am Pult der Jungen Philharmonie Freistadt, deren ständiger Dirigent er seither ist. Weiters dirigierte er unter anderen das Orchester der Konservatorium Wien Privatuniversität sowie das Ballhausorchester Wien, das aus Mitgliedern der großen Wiener Orchester besteht.

Bernd Geißelbrecht

Geboren in Zell am See, erster musikalischer Unterricht in Blockflöte und Klavier, später im Fach Orgel.

Studium am Mozarteum in Salzburg: Musik- und Instrumentalpädagogik (Orgel, Klavier, Blockflöte) sowie Konzertfach Orgel bei Elisabeth Ullmann und Heribert Metzger mit Auszeichnung absolviert.

Zahlreiche Meisterkurse für Orgel. Vertiefendes Studium „Historische Aufführungspraxis“ bei Nikolaus Harnoncourt.

1988 Preisträger beim Internationalen Orgelwettbewerb in Kaltern – Südtirol.

Seit 1989 Lehrtätigkeit an der Landesmusikschule Vöcklabruck sowie Organist an der Evangelischen Friedenskirche.

Rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikpartner. Mitglied des Ensembles „EnAMus“ (Ensemble für Alte Musik). Langjähriges Mitglied des „ Paul-Hofhaimer-Consorts“ Salzburg mit Konzerten in zahlreichen europäischen Ländern sowie CD-Aufnahmen mit Musik aus dem Mittelalter und der Renaissance.

Stefan Zeininger studiert seit Oktober dieses Jahres Oboe bei A.o.Univ.Prof. Josef Blank an der Anton Bruckner Privatuniversität. Vorher lehrten ihn unter anderen Esther Savel und Christian Strassl sowie Josef Blank im Rahmen einer Begabtenförderung der Anton Bruckner Privatuniversität. Seit 2012 spielt er Klavier bei Gerhard Hofer.

Der Unterricht in Linz und Meisterkurse bei Günther Passin, Christoph Hartmann, Christian Wetzel, Heike Steinbrecher, Andreas Mendel, Ralf-Jörn Köster und Dirk-Michael Kirsch schliffen an seinem Oboenspiel, sodass er bereits mehrmaliger 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb „Prima la musica“ wurde und das Audit of Art 2013 mit Auszeichnung bestand.

Darauf folgten Einladungen, unter anderem zu Preisträgerkonzerten im Wiener Konzerthaus sowie in Eisenstadt. Ein Höhepunkt 2016 war bestimmt das Oboenkonzert von Richard Strauss, mit dem der ehemalige Musikgymnasiast gemeinsam mit dem Universitätsorchester der ABPU debütierte.

Seit Sommer 2013 wird Stefan Zeininger als Solooboist und Englischhornist im Bayerischen Landesjugendorchester und im Österreichischen Jugendblasorchester eingesetzt. Er ist außerdem Mitglied im Wiener Jeunesse Orchester, im OÖ Jugendsinfonieorchester sowie der Musikkapelle Atzbach 1865.

Bei diesen Orchestertätigkeiten arbeitete er bisher mit Jonathan Nott, Simon Gaudenz, Hannes Krämer, Olivier Tardy, Andreas Schüller, Dennis Russel Davies, Daniel Harding und Thomas Ludescher zusammen.

Die Kammermusik ist Stefan Zeininger ein besonderes Anliegen, er musiziert im Bläserensemble „Ligna + wind music“, im Kammermusikprojekt der österreichischen Blasmusikjugend sowie im „Abdias Quintett“ Linz, welches ebenfalls schon mehrmals entsprechend ausgezeichnet wurde.